Orientieren statt kopieren
Die Vitalität, Spiritualität und der typische Sound der schwarzen Gospelchöre begeistern uns und bieten uns Orientierung. Als deutscher Gospelchor ist es jedoch nicht unser Ziel, unsere Vorbilder exakt zu kopieren oder zu imitieren.

Integrieren statt imitieren
Gospelmusik war von Beginn an eine lebendige Musik, die sich bis heute weiterentwickelt, indem sie sich neuen musikalischen Strömungen öffnet oder diese sogar beeinflusst. Auch als deutscher Gospelchor sehen wir uns in dieser Tradition, wenn wir unsere Erfahrungen und kulturellen Einflüsse in eigenen Songs und Arrangements verarbeiten.

Inspirieren statt missionieren
Gospel ("good spell") bedeutet wörtlich Evangelium bzw. gute Nachricht. „Gospel ist nicht der Sound, der Klang – es ist die Botschaft. Wenn es von Jesus Christus handelt, ist es Gospel." - so der bekannte Gospelmusiker Edwin Hawkins. Als überkonfessioneller Chor geht es uns jedoch nicht darum, Menschen zu bekehren. Unser Ziel ist es, mit der Musik in Verbindung mit der christlichen Botschaft die Menschen zu berühren und zu inspirieren.

Kommunizieren statt konsumieren
In unserer Gesellschaft wird Musik oft nur passiv konsumiert. Gospelmusik wirkt dagegen ansteckend – bei unseren Auftritten kommunizieren nicht nur die Instrumentalisten, die Solisten und der Chor miteinander, auch unsere Konzertbesucher werden immer wieder in das musikalische Geschehen mit einbezogen. 

Kooperieren statt konkurrieren
Als Landesgospelchor sehen wir uns nicht in Konkurrenz zu anderen Chören in Baden-Württemberg, sondern als Ergänzung und Bereicherung. Wir führen Kooperationen durch in Form von Workshops, Fortbildungen und gemeinsamen Konzerten.